Wasserstoff Inhalator Test 2026: Kriterien & Vergleich
Wer H2 nicht nur als Trinkwasser, sondern in höheren Dosen über die Atemwege nutzen will, kommt um einen Inhalator nicht herum. Die Geräte unterscheiden sich massiv – sowohl bei Output und Reinheit als auch bei Wartung und Stromverbrauch.
H2-Output: wieviel ml/min braucht ein guter Inhalator?
Studienprotokolle arbeiten meist mit 300 – 1.200 ml/min H2. Heimgeräte unter 200 ml/min sind eher Lifestyle-Produkte – die im Studienkorridor angesetzten Dosen erreichst du damit nur mit unrealistisch langen Sitzungen.
Der Nord Inhale 2.0 liefert 600 ml/min und liegt damit komfortabel im Studienbereich.
H2-Reinheit und H2/O2-Verhältnis (Browns Gas)
Seriöse Hersteller geben die H2-Reinheit an (>99 %). Wichtig ist außerdem, ob reines H2 oder ein H2/O2-Gemisch (oft 2:1) inhaliert wird. Beide Varianten haben Studienbelege; 2:1-Gemische bilden die Browns-Gas-Protokolle ab.
SPE/PEM vs. KOH-Elektrolyse: welche Technik kaufen?
Ältere Geräte arbeiten mit Kalilauge (KOH) – günstig, aber wartungsintensiv und mit Risiko für Aerosol-Mitnahme. SPE/PEM-Geräte (Nafion-Membran) brauchen nur destilliertes Wasser, sind sauberer, langlebiger und heute Standard bei Premium-Anbietern wie Nord Hydrogen.
Lautstärke, Wartung & Stromverbrauch im Alltag
Ein Heimgerät, das du täglich 60 Minuten neben dem Schreibtisch nutzt, sollte unter 50 dB bleiben. Wartung beschränkt sich bei SPE/PEM-Geräten auf regelmäßiges Nachfüllen destillierten Wassers und gelegentliche Membran-Spülung – kein Vergleich zu KOH-Wartungsroutinen.
Häufige Fragen
Wie lange sollte eine Inhalations-Sitzung dauern?
In Studien sind 30 – 90 Minuten üblich. Anfänger starten oft mit 20 – 30 Minuten täglich und steigern bei Bedarf.
Ist H2-Inhalation gefährlich?
H2 wird im Verhältnis zur Inhalationsmenge als sehr sicher eingestuft. Reine H2-Gemische unter 4 % sind nicht entzündlich – Geräte für den Heimgebrauch arbeiten weit unterhalb dieser Schwelle.